Das Team der neurowerkstatt

Dr. phil. Mareike Schwed

Dr. Mareike Schwed
Dr. Mareike Schwed

Diplom Sportwissenschaftlerin
Gründerin der neurowerkstatt

 

Wer bin ich?

Ich bin Mareike Schwed, 43 Jahre, promovierte Diplom-Sportwissenschaftlerin, Taunuskind, Bewegungsfreak und Auszeitspezialist.

Ich habe die neurowerkstatt im Januar 2015 gegründet, um Menschen mit neurologischer Erkrankung wie Parkinson, Multiple Sklerose und Polyneuropathie auf ihrem Weg zum selbstbestimmten Umgang mit Sport, Training und Bewegung als Gesundheitsressource zu begleiten.

Denn: wissenschaftliche Studien zeigen besonders die hohe Wirksamkeit von sportlichem Training auf Krankheitsverlauf und Symptome bei Parkinson, Multiple Sklerose und Polyneuropathie.Obwohl das Wissen über die einzigartige Wirkung von der Polypille Bewegung bei über 75% der Betroffenen bekannt ist, wissen viele nicht wo und wie sie anfangen sollen oder haben Angst etwas falsch zu machen. Hier möchte ich mit der neurowerkstatt unterstützen und begleiten unter Einbeziehung des ganzen Menschen.

Ich höre häufig: „Warum soll ich denn mit gezieltem Training anfangen, jetzt habe ich doch kaum Symptome?“ oder „Sport? Meine Energie reicht gerade für meinen Alltag“. Doch sportliches Training stärkt und stabilisiert Gang und Gleichgewicht, fördert die Regeneration und ist ein essentieller Baustein bei der Krankheitsbewältigung. Viele Betroffene wissen, dass sie sich dringend um das Thema Bewegung kümmern sollten, auch um Symptome zu reduzieren, die Krankheitsprogression aufzuhalten und die Lebensqualität zu steigern. Über die neurowerkstatt konnte ich so schon Viele aktivieren zu einem aktiven lebendigen Leben.

Mein Aha-Moment

Nachdem ich mehrere Jahre Wissenschaftstransfer, intensive Beratung und sportliches Training gemacht hatte, konnte ich meine jahrelangen Erfahrung als Wissenschaftlerin und Trainerin nutzen, um eine gezielte Patientenschulung zu konzipieren und das Wissen theoretisch wie praktisch an Betroffene zu vermitteln. Die Ergebnisse der Pilotstudie waren bahnbrechend: in beiden Probandengruppen verbesserten sich die Parkinsonsymptome um 50-70%. Solche Verbesserungen sind bisher weder von einem Medikament, noch von anderen Interventionen zu erwarten. So beschloss ich: keine Zeit mit weiterer jahrelanger Forschung zu verbringen, sondern die Effekte direkt den Betroffenen zugänglich machen – et voilá: die neurowerkstatt.

Seitdem arbeite ich im praktischen und theoretischen ständig an meinem Konzept weiter – erweitere, ergänze, arbeite neueste Erkenntnisse ein. Und ich höre täglich, dass die individuelle und persönliche Art der Vermittlung die neurowerkstatt einzigartig macht – auch oder gerade bei Schwierigkeiten. Denn zwei Dinge haben mich diese jahrelange Arbeit gelehrt: Menschen müssen die Dinge verstehen, um selbstbestimmt und motiviert in Aktion zu kommen. Und Menschen, die dann Verantwortung für sich selbst übernehmen können, erreichen einen deutlich milderen Krankheitsverlauf.

Was ich tun möchte

Ich möchte Menschen mit chronischen neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose und Polyneuropathie dazu motivieren und aktivieren, sich Bewegung und Sport als eigene Ressource für den Alltag zu etablieren. Sozusagen als Gesundheitserreger.

Für mehr Gangsicherheit. Für höhere Lebensqualität. Für mehr Energie.

Mit Wertschätzung. Mit Kreativität. Mit Expertise.

Schlagen Sie mit mir einen neuen Weg ein für Ihre Gesundheit. Los geht’s!

2016, Zertifizierung unserer Patientenschulungen durch die Techniker Krankenkasse: „Optimale und selbstgesteurete Trainingsgestaltung für Menschen mit Parkinson“

2016 Beiratsmitglied der Hilde-Ulrichs Stiftung für Parkinsonforschung, Aufgabenbereich Begutachtung Förderanträge

2015, Januar Gründung der Neurowerkstatt

2014 Dr. phil., Sportwissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt

2007 – 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Goethe-Universität Frankfurt Projektkoordination: „Praktikabilität aktueller trainingstherapeutischer Maßnahmen und optimale Trainingssteuerung bei neurologisch Kranken“

2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Hochschule Fresenius, Fachbereich Gesundheit, Idstein. Projektkoordinatorin: „Trainingssteuerung und Kompetenzentwicklung bei M. Parkinson“

2005 – 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Soemmerring Institut für Verhaltens- und Bewegungsstörungen, Bad Nauheim

Projektkoordination: „Gangassessments bei M.Parkinson“ Projektkoordination: „Nordic-Walking bei M. Parkinson“

2005 Diplom Sportwissenschaftlerin – Schwerpunkt Informatik, TU-Darmstadt

Schwed, M. A.; Haas, C. T. (2011): Effekte trainingstherapeutischer Maßnahmen bei Morbus Parkinson. Intrinsische Trainingsmaßnahmen. In: PT – Zeitschrift für Physiotherapeuten 63 (8), S. 6-17.

Schwed, M. A.; Haas, C. T. (2011) (2011): Morbus Parkinsonpatienten effektiv behandeln (I)
In: PT – Zeitschrift für Physiotherapeuten 63 (8), S. 42-43.

Schwed, M. A.; Haas, C. T. (2011): Effekte trainingstherapeutischer Maßnahmen bei Morbus Parkinson. Extrinsische Trainingsmaßnahmen. In: PT – Zeitschrift für Physiotherapeuten 63, (9), S. 6-19.

Schwed, M. A.; Haas, C. T. (2011): Morbus Parkinsonpatienten effektiv behandeln (II)
In: PT – Zeitschrift für Physiotherapeuten 63, (9), 50-54.

Schwed, M. A.; Getrost, T.; Schmidtbleicher, D.; Haas, C. T. (2013): Biomechanical analysis of gait adaptability. In: The Open Rehabilitation Journal 6, S. 49-58.

Schwed, M.A. (2015): Lokomotion bei M. Parkinson Assessments-Trainingseffekte – Trainingsstrategien. Dissertationsschrift. Goethe-Universität Frankfurt a.M..

Liebherr, M.; Schubert, P; Kersten, S.; Schwed, M. A.; Haas, C. T. (2015): Trainingssteuerung und Kompetenzentwicklung bei Morbus Parkinson. Eine biomechanische Betrachtung. In physiotherapie IFK 33 (4) , S. 24-27.

Reuter, I.; Schwed, M. A.; Engelhardt, M. (2007): Effekt von Nordic Walking bei M. Parkinson, Kurzreferat Nr. 349. In: Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 58 (7/8).

Haas, C. T.; Turbanski, S.; Schwed, M. A.; Schmidtbleicher, D.: (2008) Zum Einsatz von Vibrationsreizen in der Neurorehabilitation. In: Psychologie in Österreich, 28 (4/5).4&5, S. 388-395.

Haas, C. T.; Turbanski, S.; Schwed, M. A.; Schmidtbleicher, D.: (2008). Beiträge des 22. Darmstädter Sportforum (Hrsg. J. Wiemeyer), S. 19-35.

Schwed, M. A.; Kersten, S.; Scholl, N.; Haas, C. T. (2009): Assessment von neurologischen Gangstörungen. In: B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport 25 (1), S. 14-23.

Schwed, M. A.; Haas, C. T. (2009): Morbus Parkinson. Cueing, Chunking und Cross-Modal Interaction. Interdisziplinäre Erklärungsansätze für die Gangtherapie bei Morbus Parkinson. In: Physiotherapie med (5), S. 5-10.

Haas, C. T.; Kersten, S.; Lutz, C.;Schwed, M. A. (2010): Deviance-based Gait Training in Multiple Sclerosis. In: 6th Congress of the European Interdisciplinary Society for Clinical and Sports Application 18, S. 82-83.

Haas, C. T.; Gröben B, Schwed, M. A.; Kersten S, Lohs M (2010): Neurorehabilitation – eine multivariate Betrachtung. Zwischen biochemischen Reaktionen, psychosozialen Architekturen und Verhaltensmodulation. In: Internationale Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik 2 (3). 18 Seiten.

Schwed, M. A.; Haas, C. T.; Reuter, I.; Schmidtbleicher, D. (2005): Entwicklung eines apparativ gestützten Gangtests für neuronale Krankheitsbilder. Scientific Reports Journal of University of Applied Science. 17th International Scientific Conference Mittweida, S. 13-14.

Haas, C. T.; Turbanski, S.; Schwed, M. A.; Schmidtbleicher, D. (2005): Neuronale Korrelate apparativ gestützter Trainingsformen. In: Witte, K.; Edelmann-Nusser, J.;Sabo, A.; Moritz, E.F: (Hrsg.) Sporttechnologie zwischen Theorie und Praxis IV, Shaker. Aachen, S. 37-48.

Haas, C. T.; Turbanski, S.; Schwed, M. A.; Schmidtbleicher, D. (2005). Neuronale Korrelate apparativ gestützter Trainingsformen. In: Abstracts des DVS Workshop „Aktuelle Trends in Sport und Technik“.

Schwed, M. A.; Haas, C. T.; Reuter, I.; Schmidtbleicher, D. (2006): Biomechanical analysis of Gait adaptability. In: Isokinetics and Exercise Science, 17 (2), S. 177-178.

Haas, C. T.; Turbanski, S.; Schwed, M. A.; Schmidtbleicher, D. (2006): Stochastic Resonance Treatment in Nerval Diseases and Movement Disorders. In: 15th European Congress of Physical and Rehabilitation Medicine, S. 500-501.

Reuter, I.; Leone, P.; Schwed, M. A.; Oechsner, M. (2006): Effect of Nordic walking in Parkinson’s disease. In: Movement Disorders, 21 (15 Suppl.) S.567.

Schwed, M. A. (2007): Gang und Gleichgewicht bei M. Parkinson – Biomechanische und klinische Analyse. In: Kleinere Projekte zur Frauen- und Genderforschung, J. W. Goethe Universität Frankfurt a.M.

Tobias Getrost

Tobias Getrost
Tobias Getrost

M.A. Sportwissenschaften & Sportmedizin
Sport- & Bewegungstherapeut DVGS e.V.

Wer bin ich?

Ich bin Tobias Getrost, 42 Jahre. Groß, dank Spätzle mit Soß. Wahldarmstädter. Arbeitspfungstädter.

Ich arbeite als Sportwissenschaftler und Bewegungstherapeut seit Herbst 2015 in der neurowerkstatt meiner Frau Dr. Mareike Schwed mit, um neurologisch erkrankte Menschen in einem selbstbestimmten aktiven Leben zu unterstützen und zu begleiten.

Denn: Bewegung ist Nahrung für unseren Körper – seit Millionen von Jahren. Durch intensive und vielseitige Bewegung erhalten unsere Zellen und Organsysteme erst die nötigen Lebensmittel und Bausteine. Und: Bewegung ist Medizin und wirkt wie eine hoch dosierte Arznei. Der Sportmediziner Professor Dr. Wildor Hollmann fand heraus: „Durch körperliches Training gelingt es, 20 Jahre lang 40 Jahre alt zu bleiben.“ Und sagt nun mit 90 Jahren: „Bedauerlicherweise bewegen sich auch heute noch 60 Prozent der älteren Menschen viel zu wenig.“

Was mir wichtig ist

Wir entwicklen uns seit vielen zehntausend Jahren durch Kooperation weiter. Deswegen ergänze ich das spannende professionsübergreifende Netzwerk der neurowerkstatt mit meiner Heilpraktiker-Praxis aktionspotentiale, so dass wir einen einzigartigen Ansatz im neurologischen Bereich bieten können – mit Naturheilkunde, Manueller Therapie, Moderner Labordiagnostik. Für mehr Lebensqualität.

seit 2015 neurowerkstatt: Personal Training, Schulung, Beratung, Qualitätsmanagement

2006 – 2015 Sport- & Bewegungstherapeut im Ambulanten Reha-Zentrum (Fachrichtung Orthopädie-Traumatologie) und den Bereichen Geschäftsleitungsassistenz, Medizinische Trainingstherapie, Medizinische Fitness, Leistungsdiagnostik, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Qualitätsmanagement.

2011 – 2012 Lehrtätigkeiten an der Hochschule Fresenius in den Bereichen ‚Trainingslehre‘, ‚Rehabilitationstraining im Sport‘ und ‚Sportartspezifische Verletzungen und Schäden‘

2010 – 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im interdisziplinären LOEWE*-Schwerpunkt Präventive Biomechanik – PräBionik (Institut für Sportwissenschaften – J.W. Goethe-Universität Frankfurt/M.) [*LOEWE = Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlicher Exzellenz]

2005 – 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Soemmerring Institut für Bewegungsstörungen und Verhaltensneurologie (Bad Nauheim)

2006 Abschluss Magister Artium Sportwissenschaften und Sportmedizin (J.W. Goethe-Universität Frankfurt/M.)

  • Sport- und Bewegungstherapeut DVGS e.V.
  • Fitnesstrainer A-Lizenz dflv e.V.
  • Medizinische Trainingstherapie DVGS e.V.
  • Rückenschulleiter (gemäß KddR)
  • Fachübungsleiter Rehabilitationssport
  • Osteoporose-Kursleiter
  • Medical Nordic Walking-Kursleiter
  • Sportmassage
  • Übungsleiter für ambulante Herzsportgruppen
  • Entspannungsverfahren
  • Kletterbetreuer des Deutschen Alpenvereins e.V.

Lisa Engelhard

Lisa Engelhard
Lisa Engelhard

B.A. Sportwissenschaft

Wer bin ich?

Ich bin Lisa Engelhard, 27 Jahre, zu Hause im Rhein-Main-Gebiet, Pfälzer Mädel im Herzen.

Als Sportwissenschaftlerin und Leistungssportlerin spielen Sport und Bewegung in meinem Leben eine sehr wichtige Rolle und es ist mir ein Anliegen, auch andere dafür zu begeistern, sie beim Training zu unterstützen und für langfristige, regelmäßige körperliche Aktivität zu motivieren.

Bei meiner Tätigkeit in der neurowerkstatt lässt sich die positive Wirkung von Sport und Bewegung sowohl auf physiologische als auch auf psychologische Parameter tagtäglich beobachten. Es ist toll, Fortschritte mitzuerleben, zu sehen, wie Dinge doch noch oder wieder gelingen, und das Vertrauen in den eigenen Körper gestärkt wird.

Was mir wichtig ist

Es bereitet mir viel Freude, für positive Bewegungserfahrungen zu sorgen, die gesundheitsdienlichen Effekte des Sporttreibens zu vermitteln, die individuelle Fitness und Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu steigern und den Menschen somit die Möglichkeit zu geben, das eigene Wohlbefinden und die Lebensqualität durch körperliche Aktivität und gezieltes Training zu verbessern.