Viele Interessierte konnten aus den drei Vorträgen des Sommers und den Spezial-Sportkursen ‚Klettern am Seil‘, ‚Slackline‘ und ‚QiGong‘ einiges mitnehmen. Vielen Dank für das Interesse, die Aufmerksamkeit und den Spaß an der Bewegung.

Vortrag 1

Darm & Ernährung:
Zentral für Nerven, Muskeln & Bewegung

Tobias Getrost (Heilpraktiker)

Der Vortrag gab einen Überblick wie und warum unser Verdauungssystem eine zentrale Rolle für Nerven und Muskeln spielt – insbesondere im Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen.

Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine angepasste Ernährung und eine Mikrobiologische Therapie unter anderem die Wirkung von Sport & Bewegung, aber auch Medikamenten verbessern kann.

Aus diesem Vortrag heraus entstand der Workshop ‚Darmfreundlicher Leben‘, der vom Spätsommer bis kurz vor Weihnachten ging und nochmal alle Fragen des Vortrag aufgegriff und zum Teil vertiefte.

Außerdem konnten wir das ein oder andere Darmfreundliche verkosten. 2019 wird es hierzu weitere Workshops geben. In diesem Sinne → Website, Moveletter und Aushänge im Auge behalten!

Vortrag 2

Vitamin D: Neues aus der Forschung

Tobias Getrost (Heilpraktiker)

Mit erfolgversprechenden Berichten über das Coimbra-Protokoll gibt es viele Fragen rund um Vitamin D und weitere Mikronährstoffversorgungen.

Dieser Vortrag gab einen Überblick über neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Therapieoptionen.

Vortrag 3

Sport und Immunsystem

Dr. Mareike Schwed (Dipl. Sportwiss.)

Neben neurotrophen Faktoren, die das Nervensystem schützen, beeinflusst Sport auch das Immunsystem positiv.

Gerade für Autoimmunerkrankungen, aber auch bei Krebserkrankungen können hier wesentliche Trainingsreize gesetzt werden, die die verschiedenen Akteure des Immunsystems in Balance halten können.

Die Inflammation, d.h. Entzündungen sind dabei relevante Risikofaktoren für einige chronische Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, Autoimmunerkrankungen und neurologische Erkrankungen. Entscheidende Größen sind Ernährung, Stress und Bewegung.

Im Vortrag wurde erklärt, wie das Immunsystem durch Training einen akuten Entzündungsreiz provoziert auf den eine mittelfristige Immunantwort erfolgt.

So werden durch den Trainingsreiz Abwehrzellen im Blut mobilisiert und aktiviert, sowie wichtige Botenstoffe und Hormone freigesetzt. Ein spezielles Training verbesserte zudem die Dichte der Blut-Hirn-Schranke, durch welche bei MS Antikörper in das ZNS gelangen.